Schweizer Solar-FIRMEN

Hier werden Schweizer Firmen vorgestellt, die in wachsendem Ausmass oder vollständig in der Solarbranche tätig sind:
  • Nachfolgelösung für Sputnik: Der insolvente Hersteller von Photovoltaik-Wechselrichtern hat einen neuen Investor gefunden. Die Soma Solar Holding GmbH aus Ellzee will den operativen Geschäftsbetrieb ab Juni wieder aufnehmen. Quelle: pv-magazine.de 18.5.15
  • Alpiq erwirbt Helion Solar: Die Schweizer Alpiq-Gruppe hat die Helion Solar-Gruppe übernommen. Das Unternehmen sei »Schweizer Marktführer bei der Planung, Realisierung und Wartung von Photovoltaik- und Energiespeicheranlagen«. Damit verstärke Alpiq seine Marktpräsenz in der Photovoltaik und erschließe neue Märkte im Bereich der Energieeffizienz und Installation erneuerbarer Energien. Die 2008 gegründete Helion Solar sei der Mitteilung zufolge mit acht Standorten in allen Regionen der Schweiz mit rund 90 Festangestellten vertreten. Alpiq übernehme Helion Solar von den beiden Firmengründern und von AEK Energie AG. Die Firma bleibe in ihrer Struktur bestehen, behalte ihren Namen und werde in die Alpiq Intec Gruppe integriert. Alpiq hat rund 8.000 Mitarbeiter, ist einer der größte Stromversorger der Schweiz mit 6,5 Gigawatt installierter Leistung und Mitbetreiber zweier Atomkraftwerke im Land. Quelle: PHOTON 25.2.15 http://www.alpiq.ch
    http://www.alpiq.ch/news-storys/medienmitteilungen/media_releases.jsp?
    news=tcm:103-139646
  • Das auf Konzentratorsysteme und Speichertechnologien spezialisierte Schweizer Unternehmen Airlight Technology und die IBM Research haben gemeinsam ein System für hoch konzentrierende Photovoltaik mit thermischer Nutzung entwickelt. Laut einer Mitteilung von IBM Research arbeitet »High Concentration PhotoVoltaic Thermal« (HCPVT) mit einem 40 Quadratmeter großen Paraboloid aus einem patentierten Faserbeton, dessen mechanische Eigenschaften denen von Aluminium ähneln. 36 eliptische Spiegel aus 0,2 Millimeter starker silberbeschichteter Kunststofffolie reflektieren einfallendes Licht auf mehrere »heisswassergekühlte Photovoltaik-thermische Multizellen-Empfänger«. Gemeint sind kleinformatige Hetero-Junction-Solarzellen, die durch Wasser gekühlt werden, wobei die Abwärme thermisch genutzt wird. Auf diese Weise soll jedes der zweiachsig nachgeführten Systeme bis zu 12 Kilowatt elektrische und 20 Kilowatt thermische Leistung erreichen. Derartige Konzepte sind schon häufiger, allerdings stets nur in geringen Stückzahlen auf den Markt gekommen. Der Vorteil der eigenen Entwicklung liege in den geringen Kosten, heißt es in der Mitteilung. Die beiden Unternehmen planen eine Markteinführung bis 2017. Quelle: PHOTON 26.9.14
    http://www.zurich.ibm.com

    http://www.zurich.ibm.com/news/14/dsolar_d.html
  • Solarcomplex: Die Solarkomplex AG beginnt mit der Ausgabe von 2,635 Millionen neuer Aktien zu je 2,50 Euro, die Mindestbeteiligung liegt bei 2.000 Aktien, entsprechend 5.000 Euro. Die Hauptversammlung von Solarcomplex hatte bereits zugestimmt, nun liege auch der von der Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht genehmigte Prospekt vor, heißt es in einer Mitteilung. Mit dem Kapital will das regionale Bürgerunternehmen sein Ziel, bis 2030 die Energieversorgung in der Bodenseeregion weitestgehend auf erneuerbare Energien umzustellen, weiterverfolgen. Seit der Gründung im Jahr 2000 sei die Zahl der Gesellschafter von 20 auf jetzt rund 1.000 und das Grundkapital von 37.500 auf gut sieben Millionen Euro gewachsen. Installiert worden seien bisher über 20 Megawatt, darunter Solarkraftwerke (Dach und Freifläche), regenerative Wärmenetze, sowie Wasser- und Windkraftanlagen. Das seit 2007 als nicht börsennotierte AG arbeitende Unternehmen will mit dem neuen Kapitalzufluss die nächsten Großprojekte finanzieren, darunter auch Photovoltaikanlagen für den Eigenverbrauch. Quelle: PHOTON 25.9.14 
    http://www.solarcomplex.de
    http://www.photon.info/newsletter/document/88482.pdf
  • Komax-Solar: Management-Team übernimmt - Das Management Team von Komax Solar übernimmt von der Schweizer Komax-Gruppe deren Solaraktivitäten im Rahmen eines Management Buy-outs. Nach Komax-Angaben werde das Geschäft in einer neuen Unternehmung weitergeführt, an welcher Komax eine Minderheitsbeteiligung halte. Die neue Gesellschaft werde ihre operative Tätigkeit »voraussichtlich Mitte der zweiten Jahreshälfte aufnehmen«. Der Verwaltungsrat hatte im vergangenen Jahr beschlossen, die Komax-Gruppe »auf das Kerngeschäft zu fokussieren und aus dem Solargeschäft auszusteigen«, da das »Risikoprofil« der Photovoltaikindustrie nicht den Zielen der Komax-Gruppe entspreche (siehe PHOTON-Newsletter vom 21.08.2013). Komax ist ein global tätiges Technologieunternehmen mit rund 1.500 Mitarbeitern. Arbeitsschwerpunkt ist der Bereich Automatisierung und Kabelverarbeitung, insbesondere bei Automobilzulieferern und Pharmaunternehmen. Quelle: 20.8.14 PHOTON  http://www.komaxgroup.com
    http://www.komaxgroup.com/~/media/Group/Files/Downloads/Medienmitteilu
    ng%20Komax%20Solar%2014-08-18%20DE.pdf

    http://www.photon.info/newsletter/document/87783.pdf

  • Solaronix ist im Bereich der Erneuerbaren Energien und der solaren Umwandlung aktiv. Insbesondere entwickelt Solaronix eine neue Dünnschichtzelle, bei der auch die Technologie des Lausanner ETH-Professorts Michael Grätzel zum Einsatz kommt. Die Firma ist zwischen Genf und Lausanne in Aubonne beheimatet. Geschäftszahlen der AG liegen Solarmedia vorderhand noch keine vor. Zu einem ersten Einsatz kommen die Solarzellen in der Westfassade des neuen ETH-Baus in Lausanne (Swiss Tech Convention Center), der im Herbst 2013 fertig gestellt und im Frühjahr 2014 eingeweiht wird (siehe auch Solarmedia vom 11.6.13 sowie Baublatt vom März 2013).

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